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911-research.info | Prawda oder wie schnell die Wahrheit geopfert wird

Terrorismus
Vorwort | Voraussetzungen | Definition | Abgrenzung | Geschichte

Was ist Terrorismus? - Voraussetzungen einer Diskussion

Terrorismus

Voraussetzungen für diese Arbeit

Für diese Arbeit musste ich von gewissen Voraussetzungen ausgehen, wovon eine ganz wesentlich ist. Es geht um das Ziel der "Terrorbekämpfung":

Es muss das Ziel sein die Wahrscheinlichkeit solch barbarischer Akte zu vermindern. Dabei darf es aber keine Rolle spielen, ob diese Akte gegen uns ("Westen") oder gegen andere ("alle anderen") gerichtet sind.

Vorallem der letzte Teil dieser Aussage ist sehr wichtig. Wir im Westen wenden gemeinhin die amerikanische Definition von Terror an und werfen alle Moslems in den Fanatisten-Topf. Wir vergessen, dass Widerstand, gegen die amerikanische Invasion im Irak oder Afghanistan, nicht gleichzusetzen ist mit Terror! Da besteht ein wesentlicher Unterschied, das eine ist durch das Völkerrecht als legitime Handlung gedeckt, das andere ist hingegen schlicht abscheulich.

Wir müssen folgendes als in Stein-gemeisselt respektieren:

Das Internationale Recht, darunter v.a. die Menschenrechte, die Genfer Konvention, das Haager Landkriegsabkommen und alle Abkommen zum Schutz von Zivilisten in Kriegen, ist nicht verhandelbar oder irgendwie relativierbar. Kurz und bündig: Diese Rechte gelten für alle und können niemandem irgendwie aberkannt werden!

Da wären wir auch bei einem weiteren sehr wichtigen Punkt:

Terrorismus zu verhindern ist nicht möglich. Egal wie repressiv die "Anti-Terrormassnahmen" auch sein mögen. Ganz im Gegenteil können repressive Massnahmen dem Terrorismus auch Vorschub leisten. Diese Aktionen geben den "Terroristen" erst ihre – zugegeben falschen – Rechtfertigungen gegenüber ihrer Basis.

Aber auch mit der "nettesten Zuckerbrotpolitik" wird man den "Terrorismus" nicht endgültig besiegen. Zumindest nicht auf der ganzen Welt. Es wird immer Fanatiker aller Couleur geben, die sich ungerecht behandelt fühlen oder sonst wie durchgeknallt und menschenverachtend sind, die dann glauben, dass sie "die Sache" in die eigene Hand nehmen müssten. Weitere wesentliche Punkte sind:

Terrorismus ist NICHT ausschliesslich eine Waffe der Schwachen und Unterdrückten. Es gibt hunderte von dokumentierten "Terroraktionen" von Staaten und deren Politik. Und niemand würde diese als schwach oder unterdrückt bezeichnen. Die summierten Opferzahlen aller solcher staatsterroristischen Anschläge lassen die Opferzahlen der "klassischen Terroristen" sehr klein aussehen.

Ausserdem ist wichtig, dass man für eine Diskussion zum Thema anerkennen muss, dass die universalen Menschenrechte für alle Menschen gelten, auch für jene Menschen, welche diese Rechte anderen nicht zugestehen wollen.

Ganz wesentlich wäre beim Ziel den Frieden, Freiheit und Menschenrechte zu verteidigen sich an Aussagen von Mahatma Gandhi zu erinnern:


Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
Auge um Auge und die Welt wird blind.
Gewalt ist die Waffe des Schwachen.

Ghandis gewaltloser Widerstand verhalf Indien zur Unabhängigkeit und seine Bereitschaft zum Dialog mit der Gegenseite verhinderte, dass Indien nach der Loslösung vom Commenwealth in einem religiösen Bürgerkrieg versank. Er ging den Weg des "Zuckerbrots" und zeigt damit, dass man "Terror" (ausgeführt durch die britischen Kolonialherren) auch ohne Gewalt zu Fall bringen kann. Jeder, der obige Voraussetzungen nicht akzeptieren kann, sollte weitere Diskussionen zum Thema "Terror" mit George W. Bush & Co führen.

Last modified Sun, 11 Nov 2007 20:13:47 +0100 © - 2019 911-research.info
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