Leider funktioniert das Navigationsmenu im Internet Explorer erst ab Version 7. Daher kannst du leider nur über die Sitemap navigieren

Want to support this page?

911-research.info | Prawda oder wie schnell die Wahrheit geopfert wird

Terrorismus
Vorwort | Voraussetzungen | Definition | Abgrenzung | Geschichte

Was ist Terrorismus? - Geschichte des Terrors

Terrorismus

Geschichte des Terrorismus

Gemäss obiger Definition finden wir bestimmt schon zu Zeiten von Fred und Barney Formen der Gewaltanwendung, die durchaus das „Prädikat“ Terror verdienen würden. Formen von Terror ziehen sich durch die Menschheitsgeschichte und treten in allen Epochen auf. Man denke nur an die „barbarischen“ Feldzüge der Griechen, Römer, Hunnen und wie sie alle hiessen. Da wurden Zivilisten abgeschlachtet, Städte geschliffen und ganze Ländereien abgebrannt. Eigentlich müsste man solche Formen der Gewaltanwendung heute als Kriegsverbrechen bezeichnen und weniger als Terrorismus. Aber gemäss unserer Definition kann man durchaus auch Terror als Bezeichnung verwenden.

Im glorreichen Mittelalter dann z.B. Ereignisse wie der 100- oder 30-jährige Krieg, die Kreuzzüge gegen „Jerusalem und das Morgenland“ oder die Jagd auf Andersgläubige (z.B. die Hugenottenjagd oder die Jagd auf die Templer). Gewalt, Terror und Kriegsverbrechen ziehen sich durch unsere Geschichte. Man erinnere sich nur an die unvorstellbar brutalen Methoden der Kolonialherren und der Sklaverei. Millionen von unschuldigen Menschen wurden aus ihrer Heimat verschleppt, oft nur um billige Arbeitskräfte zu haben. Rein wirtschaftliche Interessen also. Ein Sklave war meist weniger Wert als ein Hund. Der Besitzer konnte einen Sklaven völlig legal töten!

Die Kolonialzeit war überhaupt eine sehr dunkle Epoche in der Geschichte der Menschheit. Da wurden weit entfernte Ländern erst meist blutig erobert und dann noch viel blutiger beherrscht. Vorallem wir Europäer sollten uns hier unserer Schuld bewusst sein. „Europa“ beherrschte einst Gebiete rund um den Globus und einige Regime waren brutaler und andere weniger. Sie waren jedoch niemals rechtmässig. Den Kolonialherren folgten dann im 20. Jahrhundert oftmals demokratisch gewählte Diktatoren oder rassistische Staaten (wie das Aphartheitsregime in Südafrika). Allein in Afrika starben Millionen von Menschen in Bürgerkriegen, welche oftmals vom Westen oder Osten oder beiden geschürt wurden. Meist ging es dabei um die Kontrolle von Ressourcen. Egal worum es in Wirklichkeit auch ging, es waren niemals die Interessen der Mehrheit der Menschen dort. Der Reichtum ihrer Länder fliesst zu einem grossen Teil aus ihren Ländern heraus und vom viel kleineren Teil, der dort bleibt, versickert dann noch ein grosses Teil in privaten Schatullen dieser Ländern und deren Machthaber. Beim Volk dort kommt wenig bis gar nichts an und das ist eigentlich nichts anders als „wirtschaftlicher Terrorismus“. Dieser wirtschaftliche Terrorismus ist durchaus keine neue „Entwicklung“, aber in der heutigen Zeit ergeben sich Formen, die es früher nicht gab. Wenn heute die Weltbank zu einem Land geht und sagt: „Hei bezahl uns all deine Schulden zurück oder setze ein von uns vorgeschlagenes Reformpaket um!“, dann hat ein eine Regierung nicht mehr viel Spielraum. Das Beispiel Argentiniens zeigt wie einfach das ging. Danach war der Staat bankrott, aber die Geldgeber bekamen ihre Investitionen zurückbezahlt. Hei das ist doch eine tolle Sache, wenn kümmern da schon die armen Gauchos, die nichts mehr haben und hungernd den Müll nach Essbarem durchsuchen müssen? Einigen wenigen geht es gut, also Mission Accomplished!

Diese Form des Terrors findet nicht so „öffentlichkeitswirksam“ statt und bleibt daher meist nur eine Randnotitz in den Medien. Gerade heute sind diese wirtschaftlichen Motive wieder aktueller denn je. Die Regierung Bush und die Achse der Willigen führen unter dem Deckmantel des Krieges gegen den Terror einen Feldzug um Ressourcen. Dabei geht es hauptsächlich um fossile Brennstoffe. Die Amerikaner haben ein Problem mit der OPEC und selber zu wenig Öl, als dass sie es sich mit den Saudis verscherzen könnten. Um die OPEC zu Fall bringen zu können müssten sie ein OPEC-Land und seine Ölressourcen kontrollieren. Diese könnten sie dann benutzen um den Weltmarkt mit billigem Öl zu überschwemmen und damit das Kartell der OPEC zu knacken. Dabei wären sie auch vor einem möglichen Lieferstopp Saudiarabiens geschützt. Was läge also näher als den Irak anzugreifen?

Neben diesem „wirtschaftlich“ motivierten Terror gab es in der Geschichte leider auch die fürchterlichen Beispiele von Terrorregimen wie Hitler, Stalin oder Pol Pot, die den Terror mit dem Ziel der totalen Vernichtung betrieben. Dabei wurden ganze Volks- oder Religionsge-meinschaften vernichtet. Systematisch mit dem Ziel der Ausrottung. Neben diesen grossen Terrorregimen gehen Ereignisse wie der Völkermord in Ruanda oder das Schlachten in Somalia etwas unter. In den meisten obigen Beispielen geht dieser Terror von den Starken aus. Oft hört man ja das Argument, dass Terror ein Mittel der Schwachen sei, die Geschichte belegt aber eindeutig, dass die Opferzahlen von staatlichem oder staatlich-gesponsortem Terror abertausendfach höher sind, als die Opfer der „anderen Terroristen“.

Last modified Sun, 11 Nov 2007 20:13:50 +0100 © - 2019 911-research.info
Tested with Firefox 2, IE7, Safari for Windows, Opera 9, Netscape 9