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"Massaker" von Boston

Wir schreiben das Jahr 1770. Die junge Unabhängigkeitsbewegung der Siedler gegen die Kolonialmacht Grossbritannien will nun die Loslösung vom Mutterland. Der Krieg hat noch nicht begonnen, doch die Zeichen stehen auf Konflikt.
Am 5. März kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der endgültig die Stimmung im Volke auf Krieg drehte. An diesem besagten Tag wurden 5 Siedler von britischen Truppen erschossen. Laut Angaben der Siedler wurde diese Personen bei einer Versammlung hinterrücks erschossen. Die britische Version der Geschichte ist jedoch, dass diese Leute teil eines wütenden Mobs waren, der auf die Soldaten losging und sie meucheln wollten. Im Zuge dieser Aueinandersetzung fielen Schüsse und 5 Siedler blieben tot liegen. Dies ebnete den Weg in den Krieg.

Die Arbeit des Historikers John C. Miller von der Stanford Universität kann helfen etwas Licht in die Geschichte zu bringen:

... stiessen die Bürger ... auf Bekanntmachungen, die von zahlreichen in der Stadt stationierten Soldaten [Briten] unterzeichnet waren. Sie kündigten einen Angriff der Soldaten auf die Bevölkerung an." 8

Das heisst also, dass in der Zeit vor dem 5. März diese Bekanntmachungen in Boston im Umlauf waren. Die Bevölkerung war in Angst und genau dies wollten die Urheber. Dass dies aber mit grosser Sicherheit nicht die Briten waren, legt Miller sehr treffend dar:

... und doch wäre es ein historisch einmaliger Vorgang wenn die Soldaten ihre Angriffsabsichten auf diese Weise  mitgeteilt und die Dokumente eigenhändig unterschrieben hätten, die später als stichhaltige Beweise gegen sie hätten  dienen können." 9

Dazu ist noch anzumerken, dass diese Dokumente von der Anklage im anschliessenden Prozess nicht verwendet wurden, obwohl sie doch alles bewiesen hätten. Es stellte sich heraus, dass es unter den Kolonialisten eine Verschwörung gab, was vor Gericht von 38 Zeugen bezeugt wurde. Ziel des ganzen war es eine aggressive Aktion der Briten zu provozieren, damit diese aus der Hauptstadt vertrieben werden konnten. Der Kommandierende der britischen Truppen, der den Feuerbefehl gegeben haben soll wurde denn auch von diesem Gericht freigesprochen. Es stellte sich heraus, dass es nie einen Feuerbefehl gab und die Soldaten, die vom wütenden Mob angegriffen wurden, schossen in einer für sie gefährlichen Situation zum Selbstschutz. Genau so wie es wohl jeder Soldat heute noch tut wenn er sein Leben bedroht sieht (das sollten v.a. die Amerikaner doch nur zu gut wissen mit ihren "Kollateralschäden" rund um den Globus).
Es bleibt abschliessend festzuhalten, dass dieses Ereignis in den amerikanischen Geschichtsbüchern noch immer in dieser "verfälschten" Form steht.

Last modified Sun, 11 Nov 2007 20:13:31 +0100 © - 2019 911-research.info
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